Die Kandidaten für 2017 stehen fest!

Gelsenkirchen, den 06.10.2016

Die Freien Demokraten in Gelsenkirchen haben sich auf die Wahlen im Jahr 2017 vorbereitet. Die Kreiswahlversammlung stellte die Kandidaten der Liberalen auf. Für den Bundestag wird der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Marco Buschmann antreten, für den Landtag im nördlichen Landtagswahlkreis seine Stellvertreterin Susanne Cichos und für den südlichen Landtagswahlkreis der Schriftführer des Kreisverbandes Ralf Robert Hundt.

Buschmann, der auch Bundesgeschäftsführer seiner Partei ist, betonte, dass das Jahr 2017 ein Schicksalsjahr für die Freien Demokraten sein werde, auf das er sich freue: „Immer mehr Menschen erkennen, dass der wichtigste Treibstoff für Kreativität, Motivation, Fortschritt und Wohlstand die Freiheit ist. Und da sich keine andere Partei darum kümmert, hat die FDP ihren festen Platz in den Parlamenten.“ Die letzten Wahlen hätten das gezeigt: Seit 2015 habe die FDP bei jeder Wahl deutlich hinzugewonnen und sei in fast jedes Parlament eingezogen, das gewählt wurde. „Die Horrornachrichten über ein Rentensystem, das den Arbeitnehmern mehr als 22 Prozent für Beiträge abnehmen will, obwohl die Arbeitslosigkeit so niedrig ist wie nie, ist die Quittung der Mathematik für die Rentenpolitik der Großen Koalition. Das zeigt, dass es eine Partei mit Politik braucht, die rechnen kann“, betonte Buschmann.

Cichos legt ihren Schwerpunkt auf Bildungspolitik. „Das Hin und Her bei G8 und G9 ist eine große Belastung für Schüler, Eltern und Lehrer. Ich meine, die Schulen sollten selbst entscheiden, wie sie ihre Schüler zum Abitur führen wollen. Das führt zu mehr Auswahl für Schüler und Eltern“, betonte die Diplom-Kauffrau. „Die Organisation des offenen Ganztags kann niemanden, der Kinder in den Schulen hat, zufrieden stellen. Gerade Gelsenkirchen ist auf exzellente Bildung angewiesen. Denn gute Bildung ist der Schlüssel für sozialen Aufstieg des Einzelnen, aber auch für Regionen. In der Wissensgesellschaft ist das der wichtigste Rohstoff“, erklärte Cichos.

Hundt möchte sich besonders für effiziente Verwaltungsverfahren einsetzen: „ Jeden Tag erlebe ich Beispiele wie Bürger und Betriebe unter langen Wartezeiten in der Verwaltung und kleinteiligen Vorschriften leiden. Ein so langwieriges Mikro-Management ist völlig überholt. In Nordrhein-Westfalen, aber auch ganz besonders in Gelsenkirchen benötigen wir Verwaltungen, die schnell und ergebnisorientiert Erfolge anstreben statt nur 08/15 zu liefern. Insbesondere in der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen liegt noch ein riesiges Potenzial, um schneller und bürgerfreundlicher zu werden.“

 

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