FDP-Parteitag wählt Delegierte und berät über Vorratsdatenspeicherung und die Entwicklung hochwertiger Wohnquartiere in Gelsenkirchen

Am 16. April fand der Kreisparteitag der FDP Gelsenkirchen statt.
Die Liberalen wählten ihren Kreisvorsitzenden Marco Buschmann sowie die Vorsitzende der Jungen Liberalen Eva Rickel zu Delegierten für den Landesparteitag der Freien Demokraten. Der Schwerpunkt des Parteitag lag jedoch auf inhaltlichen Beratungen.

Die Mitglieder befassten sich mit der Vorratsdatenspeicherung. Einstimmig votierte der Parteitag gegen das Instrument. Dazu erklärte Marco Buschmann: „Mit der Vorratsdatenspeicherung behandelt der Staat jeden Bürger wie einen Verdächtigen. Das ist ein unnötiger und schwerer Eingriff in die Privatsphäre der Menschen. Wir fordern die Gelsenkirchener Bundestagsabgeordneten auf, gegen den jüngst angekündigten Gesetzentwurf der Bundesregierung zu stimmen.“

Weiterhin ging es um Stadtentwicklung. Die Freien Demokraten sind davon überzeugt, dass mehr Kreativität und Energie erforderlich ist, um Wohnquartiere mit hoher Lebensqualität zu entwickeln, die auch die Stadt als ganzes voranbringen. „In Gelsenkirchen arbeiten viele Menschen, die aber woanders wohnen. Die Kauf- und Steuerkraft dieser Menschen geht uns verloren. Das ist unvernünftig. Also brauchen wir attraktiven Wohnraum. Zudem brauchen wir smarte Konzepte – etwa für ein studentischen Quartier, um die Westfälische Hochschule und ihre Studenten besser an die Stadt anzubinden“, erklärte Buschmann zu den Ideen der FDP.

In Pressefragen Christoph Klug unter 01512-3463557

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