Bildungspolitik

Wissenschaftspreis

Buschmann: Jetzt bewerben für den Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages!

Buschmann: Jetzt bewerben für den Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages!

(Gelsenkirchen, 22.4.2010) Auch in diesem Jahr verleiht der Deutsche Bundestag seinen Wissenschaftspreis. Mit dem Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, würdigt der Bundestag hervorragende wissenschaftliche Arbeiten der jüngsten Zeit, die sich mit Fragen des Parlamentarismus beschäftigen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen. Der Preis wurde vom Parlament 1989 aus Anlass seines 40jährigen Bestehens begründet. Seit 1997 wird er im zweijährigen Turnus verliehen.

Der Gelsenkirchener FDP-Bundestagsabgeordnete Marco Buschmann lädt interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, sich für den Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages zu bewerben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Für eine Bewerbung gelten folgende Regelungen:
Wissenschaftliche Studien können sowohl vom Autor selbst wie auch durch Dritte vorgeschlagen werden. Die Werke müssen in dreifacher Ausfertigung und nach Abschluss der gegebenenfalls vorangegangenen akademischen Verfahren eingereicht werden. Der Bewerbung ist ein Lebenslauf beizufügen.

Berücksichtigt werden nur bereits publizierte Arbeiten, die seit dem 1.8.2008 erschienen sind.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine hochkarätig besetzte Fachjury aus Wissenschaftlern unterschiedlicher Provenienz.

Anwärter und Befürworter preiswürdiger Arbeiten werden gebeten, sich bis zum 30. Juni 2010 an folgende Adresse zu wenden:

Freiheit für beste Bildung und Ausbildung

Wir werden NRW bei der Bildung wieder aus dem beschämenden PISA-Mittelmaß herausholen. Wir wollen Unterricht sichern, Schulen und Hochschulen erneuern.

Neues Bild
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Bildung hat für uns im Landeshaushalt klar Vorrang. Wir werden neue Lehrer einstellen, damit der Unterricht nicht weiterhin massenhaft ausfällt.
Wir lassen eine rot-grüne Einheitsschule nicht zu. Wir wollen ein leistungsorientiertes Schulwesen mit eigenständigen Schulen schaffen. Private und staatliche Schulangebote sollen in einem fairen Wettbewerb zueinander stehen.
Hochschulen erhalten bei uns Freiheit - beim Personal und bei den Finanzen. Sie selbst sollen ihre Studenten auswählen. So, wie auch die Studenten ihre Hochschulen frei wählen dürfen. Die ZVS wird abgeschafft.

Ausbildungsreform

In der Aktuellen Stunde des Düsseldorfer Landtags zum Tag der Ausbildung hat der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Ralf Witzel, darauf hingewiesen, dass die schwarz-gelbe Koalition innerhalb eines Jahres zahlreiche Maßnahmen umgesetzt und eingeleitet hat, um die Leistungsfähigkeit des Dualen Systems der Berufsausbildung deutlich zu erhöhen. Kritik aus den Reihen der Sozialdemokraten wies Witzel als absurd zurück.

"Die SPD sollte sich lieber an die eigene Nase fassen, statt Unwahrheiten zu verkünden", entgegnete Ralf Witzel dem SPD-Vorwurf, dass die neue Regierung nicht genug getan hätte. Ein Jahr nach dem Politikwechsel habe die schwarz-gelbe Koalition bereits zahlreiche Modernisierungen durchgesetzt, die die Ausbildung für Arbeitgeber attraktiver machen.

Dass jedoch ausgerechnet die SPD erkläre, dass mehr für die Ausbildung getan werden müsse, sei absurd. "Jede andere Fraktion im Landtag kommt ihrer Verantwortung gegenüber jungen Menschen nach und hat Auszubildende im Einsatz, nur die SPD-Landtagsfraktion nicht", so der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion. Witzel verwies dabei auf dem Unstand, dass die FDP-Landtagsfraktion mit drei Auszubildenden die höchste Ausbildungsverantwortung übernehme. "Wir tun tatsächlich aktiv etwas gegen den Ausbildungsplatzmangel, die SPD lamentiert nur und schiebt wie gewohnt den anderen die Schuld an der Ausbildungsplatzmisere zu."

Mit Blick auf die von der schwarz-gelben Regierung vorangetriebenen Maßnahmen, zeigte sich Witzel zufrieden. Viele davon habe die FDP-Landtagsfraktion bereits im September 2004 in einem Antrag gefordert. So werde für die ersten Ausbildungsgänge mittlerweile der Unterricht im Berufskolleg auf die Erteilung berufs- und ausbildungsrelevanter Inhalte konzentriert und an einem Berufsschultag absolviert. Zudem sei alternativ zum berufsbegleitenden Teilzeitschulbesuch ein neues Modell des Blockunterrichts eingeführt worden, bei dem der erste Präsenzblock im Berufskolleg der Einsiegsqualifizierung dient und vor der ersten betrieblichen Präsenzphase absolviert wird. Darüber hinaus ermögliche die schwarz-gelbe Koalition durch die Aufhebung der Schulbezirke bei Berufskollegs eine profilgenauere Ausbildung der Lehrlinge.


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